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Orthopädie Klinikum rechts der Isar Technische Universität München

 

Klinik und Poliklinik für
Orthopädie und Sportorthopädie

 

Direktor

Univ.-Prof. Dr. med.
Rüdiger von Eisenhart-Rothe

 

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Osteochondrom

Osteochondrom


Das Osteochondrom ist der häufigste, benigne Knochentumor, welcher während des Skelettwachstums am häufigsten zwischen dem 10. und 30. Lebensjahr auftritt und beide Geschlechter gleichermaßen betrifft. Es gibt einen genetischen Hintergrund, welcher die Erblichkeit von bestimmten Formen nahelegt.

Auch als kartilaginäre Exostose bezeichnet, entsteht das Osteochondrom durch ein überschießendes Wachstum von Knochen und Knorpel im Bereich der Enden von langen Röhrenknochen nahe der Wachstumsfuge. Es kann grundsätzlich überall auftreten wo sich Knorpel zu Knochen entwickelt. Am häufigsten findet man sie aber an den langen Röhrenknochen der Beine, am Becken und im Bereich der Schulter.

Osteochondrome können völlig symptomlos bleiben. Falls Symptome auftreten, kommt es zu:

  • einer nicht schmerzhaften Schwellung
  • Schmerzhaftigkeit angrenzender Muskulatur
  • unter Umständen eine für das Alter zu geringe Körpergröße oder ein nicht symmetrisches Längenwachstum von Armen oder Beinen vor


Neben der Erhebung der Krankengeschichte und der klinischen Untersuchung wird das Osteochondrom diagnostiziert durch:

  • Röntgen
  • bei Bedarf zusätzlicher Computertomographie (CT)
  • Kernspintomographie (MRT) zur Analyse der Dicke der Knorpelkappe


Die Behandlung von Osteochondromen ist abhängig von der Größe des Befundes und der Symptomatik des Patienten:

  • wenn erforderlich, besteht die Behandlung in der Entfernung
  • da zu einem sehr geringen Prozentsatz eine Entartung (in ein Chondrosarkom) erfolgen kann, wird empfohlen, stammnahe Osteochondrome an Becken, Wirbelsäule, Oberschenkel und Oberarm operativ zu entfernen; bei nicht operativem Vorgehen müssen die Befunde engmaschig nachkontrolliert werden

 


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