Wissen schafft Heilung.

Orthopädie Klinikum rechts der Isar Technische Universität München

 

Klinik und Poliklinik für
Orthopädie und Sportorthopädie

 

Direktor

Univ.-Prof. Dr. med.
Rüdiger von Eisenhart-Rothe

 

Kliniksekretariat:

Tel: 089 / 41 40 - 22 71
Fax: 089 / 41 40 - 48 49
E-Mail: ortho(at)mri.tum.de

 

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Poliklinik / Ambulanz
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Osteosarkom

Osteosarkom

Das Osteosarkom ist der häufigste maligne (bösartige) Knochentumor bei Kindern und jungen Erwachsenen. Das klassische Osteosarkom nimmt seinen Ausgang von den am stärksten wachsenden Bereichen des kindlichen bzw. jugendlichen Skelettes. Die am meisten betroffenen Körperregionen sind der Oberschenkel, Oberarm und das Schienbein, wobei grundsätzlich jede Lokalisation im Körper möglich ist. Der Zeitpunkt des Auftretens korreliert meist mit der Periode schnellen Körperwachstums.

Das Durchschnittsalter des Auftretens liegt bei 15 Jahren.
Generell ist die Behandlung des Osteokarsoms bei Erwachsenen und Kindern ähnlich. Der erste Schritt ist die Chemotherapie zur Verkleinerung des Tumors und Bekämpfung von möglichen Metastasen (neoadjuvant). Der zweite Schritt ist die Tumorentfernung unter Erhaltung der Extremität mit anschließender Chemotherapie.

Die Behandlung besteht nahezu immer aus einer Kombination von Chemotherapie und Operation. Die Erfolge der Chemotherapie haben es möglich werden lassen, dass  nach Resektion des Tumors die Extremität erhalten werden kann, ohne die Prognose des Patienten zu verschlechtern. Seitdem sind neoadjuvante Chemotherapie und Extremitätenerhaltung für das Osteosarkom zu einem Standardtherapieverfahren geworden.

Der dritte Schritt in der Behandlung des Osteosarkoms besteht in der Weiterführung der Chemotherapie (so genannte adjuvante Chemotherapie).

Lokalrezidiv:
Das Risiko eines Lokalrezidivs nach operativer Entfernung liegt unter 5 %. Deutlich höher ist das Risiko von Lungenmetastasen. In deutlich geringerem Ausmaß metastasieren Osteosarkome in andere Knochen.

Nachsorge:
Die Nachsorge besteht in der Kontrolle durch Röntgenbilder oder andere bildgebende Verfahren in Intervallen von 3-6 Monaten für 3-5 Jahre. Ferner ist die Lunge regelmäßig zu überprüfen, um etwaige auftretende Metastasen in einem frühen Stadium zu diagnostizieren und zu entfernen. Auch die Skelettszintigraphie gehört wegen der Möglichkeit der Metastasierung in andere Knochen zum Nachsorgeprotokoll des Osteosarkoms.


Wenn zur Rekonstruktion ein Implantat (Endoprothese) verwendet wurde, ist dieses für den Rest des Lebens des Patienten zur Funktionskontrolle hinsichtlich physiotherapeutischer Empfehlungen zu kontrollieren. Ferner besteht dabei immer das Risiko einer aseptischen Lockerung oder des Materialversagens.

Aufgrund der im Rahmen der Chemotherapie verabreichten Medikamente, welche entsprechende Nebenwirkungen haben können, ist auch erforderlich, wenigstens alle drei Jahre ein Echokardiogramm und Elektrokardiogramm durchzuführen. Auch das Gehör sollte nach Komplettierung der Therapie und dann 3-5 Jahre später überprüft werden, da einige der für gewöhnlich verwendeten Medikamente in unterschiedlichem Ausmaß zur Beeinträchtigung der Gehörleistung führen können.

 


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